Man kennt sich – man hilft sich

E-Mails sind praktisch, aber nicht immer ein geeignetes Medium. Mit einem kurzen Telefonat können Sie sich Zeit und Energie für viele E-Mails sparen. Denn Angelegenheiten sind im persönlichen "Schlagabtausch" schneller geklärt. Außerdem lernen Sie Ihre Kollegen im Gespräch besser kennen. "Den Kollegen, die mir vertraut sind, bin ich eher bereit, einen Gefallen zu tun, als denen, die mir fremd sind", sagt Antje Vödisch.

Wehret den Anfängen!

Wo Menschen miteinander arbeiten, gibt es Missverständnisse und Konflikte und leider ist nicht alles immer gut gemeint. Gegen spitze Bemerkungen rät die Kommunikations-Trainerin: "Spiegeln Sie dem betreffenden Kollegen sein Verhalten wider, indem Sie ihm sagen, was Ihnen auffällt und was das in Ihnen auslöst. Sagen Sie auch, welches Verhalten Sie zukünftig erwarten. Und wehren Sie sich, bevor die Situation eskaliert!"

Höflichkeit kostet nichts

Wer neu ist, wird in Meetings erst mal zuhören und beobachten. Künstliche Zurückhaltung ist aber nicht nötig. Mit der Frage "Darf ich auch etwas dazu anmerken?" signalisiert der Teilnehmer Respekt, aber auch seine Bereitschaft mitzudenken. Wer ernst genommen werden will, sollte unbedingt auf Füllwörter wie "eigentlich" oder "vielleicht" verzichten und immer in der "Ich-Form" reden, also zum Beispiel "Meine Meinung dazu ist, …".


Foto: Fotolia

Volksbank Meerbusch eG
BLZ: 37069164